360°-Rundgang durch die Galerie

Hegenbarth, Josef

(* 1884, † 1962)

Josef Hegenbarth war ab 1908 Schüler der Dresdener Akademie bei Carl Bantzer und Oskar Zwintscher, sowie anschließend bis 1915 Meisterschüler von Gotthardt Kuehl. Danach lebte er als freier Künstler in Dresden, seit 1925 war er freier Mitarbeiter der Zeitschriften "Jugend" und "Simplicissimus". Wegen zunehmender Diffamierung durch die nationalsozialistische Presse wandte sich Hegenbarth nach 1933 vor allem Sujets aus dem Bereich der Tierwelt zu. Überregionale Bekanntheit erlangten seine Zeichnungen aus dem Dresdner Zoo. Nach dem 2.Weltkrieg wurde Josef Hegenbarth Mitarbeiter der Zeitschrift "Ulenspiegel" und arbeitete ab 1947 als Professor an der Kunstakademie in Dresden. Hegenbarth, der mit Vorliebe Märchen- und Sagenstoffe interpretierte, war einer der bedeutendsten deutschen Illustratoren und Zeichner des 20. Jahrhunderts. In seinen freien Arbeiten schilderte er vor allem Straßenszenen, Alltagssituationen und gestaltete Themen aus der Welt des Zirkus und des Varietés.

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Straßenszene, WVZ B III 528
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